Impressionen ÖRK 2022 in Karlsruhe

AG Ökologische Spiritualität im Stadtkloster

Am Vorabend des 1. September stand unser Abendgebet im Zeichen des Tages der Schöpfung. Mit uns feierten die Delegierten von greenfaith aus Nord- und Südamerika, aus Kenia, aus Frankreich und Deutschland sowie Teilnehmer*innen der casa comun.
Zwei Texte bestimmten das Gebet thematisch: der Sonnengesang des Franz von Assisi und ein Text von Bischof Tutu zu Ubuntu, den uns Meryne Warah aus Kenia auf dem Hintergrund ihrer Erfahrungen erläuterte. Ubuntu ist eine afrikanische Lebensphilosophie, die besagt, dass ein Mensch nur durch andere Menschen ein Mensch ist. Die Kernbotschaft von Ubuntu ist das Plädoyer einer universalen Verbundenheit.
Dem Abendgebet schloss sich noch eine Begegnung im Klostergarten an.
 
Am 1. September waren die „AG ökologische Spiritualität“ an den Aktionen von greenfaith im Rahmen der Vollversammlung beteiligt: 
  • an einem Stand auf dem Friedrichsplatz, der unter dem Motto stand: ein Raum für Gebet, Begegnung und Aktion
  • an einem von greenfaith initiierten kleinen Demonstrationszug 
    durch die Karlsruher Innenstadt zum Marktplatz, wo der zentrale Gottesdienst der Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen zum Tag der Schöpfung stattfand
  • an einem Workshop zum Thema Faiths 4 Climate Justice - Multifaith Cooperation for Climate Justice.
Schließlich, am 8. September gestalteten wir das Abendgebet zusammen mit der casa comun. Thematisch griff das Gebet Themen zweier Enzykliken von Papst Franziskus auf: „Diese Wirtschaft tötet“ aus Laudato si’, Problembeschreibung und die universelle Geschwisterlichkeit als Vision aus Fratelli tutti.  
Toni Stadlmeier